KIND OF MINE* Hausbesuch

Gepostet am Dienstag, 15. November, 2016 von Katja Weiland von Ruville

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Jetzt ist es doch tatsächlich schon über ein Jahr her, dass es an dieser Stelle den letzten Hausbesuch gab. Gibt's ja gar nicht! Ich gelobe Besserung und werden euch von nun an möglichst regelmäßig schöne Häuser und Wohnungen vorstellen, die mich inspirieren und träumen lassen. 

Den Anfang macht Sophie. Sie bloggt auf sophielgutes über Dinge, die das Leben und Wohnen schöner machen, über DIY-Projekte und ihre entzückende Familie. Ganz nebenbei wohnt sie in einem tollen Haus. Unter uns gesagt, würde ich mir einen Sessel an diese wahnsinnig schöne Fensterfront schieben - und rausschauen. Den ganzen Tag. Aber seht und lest selbst:

Liebe Sophie, bitte stell Dich kurz vor. Wer bist Du, wo lebst Du und mit wem wohnst Du zusammen?

Liebe Katja, komm doch rein. Ich heiße Sophie, bin 26 und lebe mit meinem Ehemann Bernhard und meinen zwei Jungs Maximilian (5) und Alexander (2) im schönen Mühlviertel in Oberösterreich.

Nicht nur die Umgebung, in der ihr lebt, ist schön, sondern auch euer Haus. Auf Deinem Blog und auf Instagram gibst Du immer wieder Einblicke in euer Zuhause, das ihr selbst gebaut habt. Wie lange dauerte die Planungs- und Bauphase?

Die Planungsphase dauerte viiiele Monate (und bescherte uns außerdem einige Grübel-Nächte) – denn wir nahmen uns sehr bewusst ausreichend Zeit. Planung ist das A und O beim Hausbau und sollte nicht unterschätzt werden. Deshalb rate ich allen, die ein Haus bauen oder umbauen möchten, sich vorher viele Objekte anzusehen. Nur so bekommt man ein Gefühl für Räume und Größe und entwickelt ein Gespür für die eigenen Bedürfnisse und Vorlieben. Die Bauphase selbst gestaltete sich mit sechs Monaten sehr kurz, da wir uns für ein Holzriegelhaus entschieden hatten – und weil es für uns beruflich nahezu unmöglich gewesen wäre, noch länger auf der Baustelle mitzuhelfen.

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Was magst Du besonders an Deinem Haus?

Ich versuche mal, die Top 3 herauszufiltern: Ich liebe den Holzgeruch, wenn die Sonne das Haus erwärmt, unseren langen Gang zu den Schlafräumen, der das Haus so weitläufig macht sowie den Wohn- und Essbereich, in dem unser gemeinsames Leben stattfindet und der das Herzstück unseres gemütlichen Zuhauses ist.

Haben Deine Kinder und Du einen Lieblingsplatz im Haus? Oder auch im Garten?

Ganz eindeutig: die Couch. Hier können wir alle vier gemeinsam kuscheln, lesen, spielen, hüpfen, nach dem Aufstehen noch ein bisschen dösen und – wenn Mama mal besonders gut drauf ist – auch mal essen und gemeinsam fernsehen.

Im Garten steht derzeit die Terrassen-Schaukel mit Blick in die Berge sehr hoch im Kurs. Hier gönne ich mir im Sommer auch manchmal bewusst ein bisschen Zeit – wenn die Kinder abends im Bett sind oder der Tag besonders lange war.

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Wie würdest Du Deinen Einrichtungsstil beschreiben?

Weniger ist mehr.

Kannst Du uns bitte ein paar Tipps geben, wenn es ans Dekorieren geht?

Abwechslung: Ein neues Plaid, wechselnde Kerzen, helle Farben im Frühling oder einfach mal eine andere Wanddeko erfrischen das Wohnkonzept.

Accessoires: Vergesst hier mal kurz meinen Grundsatz „Weniger ist Mehr“!
Ich finde: in Gruppen wirken Dinge immer eindrucksvoller als allein. Am besten kommen sie in ungeraden Konstellationen zur Geltung, zum Beispiel drei Kerzenständer im Dreieck angeordnet.

Licht: Das richtige Licht ist für mich beim Dekorieren genauso wichtig wie die Lichtquellen selbst. Denn Kerzen, Lampen und Lichterketten gehören auch im ausgeschalteten Zustand unbedingt mit zum Einrichtungskonzept. Für mich ein absolutes No Go: Kaltes Licht, das einen Raum steril und ungemütlich wirken lässt.

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Du hast ja auch zwei Söhne. Worauf achtest Du, wenn Du ihre Zimmer einrichtest?

Bei der Gestaltung der Kinderzimmer sind mir zeitlose Möbel und eine gewisse Schlichtheit – soweit man das in einem Kinderzimmer haben kann – sehr wichtig. Somit bleibt uns mehr Raum zur Umgestaltung, wenn mal etwas nicht mehr so gefällt. Ich wähle eher weiße Möbel und peppe sie nach den Vorstellungen der Kinder mit Farbtupfern wie bunten Pölstern, lustigen Girlanden oder hübscher Wanddekoration auf.  

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Verrätst Du uns bitte einen Interior-Tick von Dir? Bei welchen Dingen wirst Du schwach?

Ich oute mich als Korb-Junkie. Ob zur Aufbewahrung oder nur als Deko – in Metall oder Geflecht ... Körbe gehen einfach immer ;-)

 

Vielen Dank für das Gespräch, liebe Sophie!

Fotos: Martin Pröll, Sophie Hörtenhuber


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